Gemeindeentwicklungsausschuss

Barbara Niehaus (Vorsitz), Hannes Roggelin (Stellvertretung), Rainer Boosmann, Bastian Strahlmann

Es ist die Aufgabe dieses Ausschusses, das, was in unserer Gemeinde geschieht, daraufhin zu befragen, ob es dem entspricht, was sie eigentlich sein will. Wir vom Gemeindeausschuss sind damit so etwas wie eine „Kontrollinstanz“. Drückt sich in der Art, wie wir in unserer Gemeinde den Glauben an Gott leben, aus, dass er uns bedingungslos annimmt? Ist in unseren Gottesdiensten spürbar, dass wir uns als Pilger/-innen verstehen? Machen unsere Projekte wie Treffpunkt Suppenküche und „Stall“ für Andere erfahrbar, dass wir mit ihnen zusammen Kirche sein wollen? Wie steht es überhaupt um unser „Leitbild“ als Gemeinde? Sind wir wirklich offen und einladend für die, die Gott uns anvertraut? Und welches ist die Aufgabe, die Gott uns an diesem Ort zu dieser Zeit gibt?

Diese und ähnliche Fragen beschäftigen den Gemeindeausschuss. Selbstverständlich ist das „Wir“ der Fragen so gemeint, dass wir Mitglieder uns einbeziehen. Der Gemeindeausschuss steht ja nicht über dem, was in der Gemeinde geschieht, was dort erfahrbar ist oder von ihr in der Öffentlichkeit geäußert wird.

Anstöße für unsere Arbeit können sowohl „Arbeitsaufträge“ des Kirchengemeinderates sein als auch selbst gewählte Themen. Als „Ergebnis“ kann der Ausschuss dann eine Beschlussvorlage für den Kirchengemeinderat erarbeiten, Thesen zur weiteren Diskussion in den Kirchengemeinderat geben oder selber Anregungen formulieren.

In den vergangenen Monaten kreisten unsere Gedanken vor allem um das Abendmahl, wie es in unseren Gottesdiensten gefeiert wird. Das ist ein schwieriges und vielfältiges Thema. Es berührt sehr stark den eigenen Glauben und die eigenen Erfahrungen mit Gottesdiensten, und es kann sich nicht nur auf die Diskussion beschränken, ob Saft den Wein ersetzen soll. In den kommenden Monaten werden wir Sie über unsere Diskussion zu diesem Thema ausführlicher informieren.

Barbara Niehaus