Doberaner Münster

Das Münster – die „Perle der norddeutschen Backsteingotik“ – ist die im späten 13. Jahrhundert erbaute hochgotische Kirche des ehemaligen Zisterzienserklosters. Das Kloster hatte als landesfürstliche Hauptgrablege bereits im Mittelalter höchste politische und gesellschaftliche Bedeutung, die sich besonders in Bau und Ausstattung des Münsters zeigt. Die Innenausstattung blieb von Kriegswirren und Bilderstürmen weitgehend verschont. In keiner anderen Zisterzienserkirche europaweit blieb keine reichere mittelalterliche Ausstattung erhalten.

Seit der Auflösung des Klosters versammeln sich in diesen alten Mauern Christen, um zu singen, um Gottes Wort zu hören, um Kinder und Erwachsene zu taufen, um junge Leute zu konfirmieren, um Brautpaare zu trauen, um mit den Trauernden zu weinen. Wenn die alten Mauern erzählen könnten ...

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.muenster-doberan.de, im Münsterfaltblatt sowie durch Kustos Martin Heider.

Führungen

Von November bis April täglich Führungen und Sonderführungen

11:00 Münsterführung (ab 5 Personen)

Während der Führung erhalten die Besucher interessante Informationen über die Geschichte des ehemaligen Zisterzienserklosters und die bemerkenswert reiche mittelalterliche und neuzeitliche Ausstattung des Münsters.
Folgende Ausstattungsstücke sind u.a. Inhalt des Rundganges: Hochaltar als ältester Flügelaltar der Kunstgeschichte (ab 1300), Kreuzaltar (um 1360/70), Kelchschrank (um 1310), Marienleuchter (ab 1280), Chorgestühl (meist 14. Jh.), Grablegen der mecklenb. Fürsten (13.–20. Jahrhundert) und Grabplatten.

13:00 Gewölbe-, Turm-, Glockenführung

Sonderführung und Entdeckungsrundgang über das mittelalterliche Gewölbe in 30 m Höhe, Dachstuhl, Seilwinde 15. Jh. und zweitälteste mecklenburgische Glocke von 1301. Mindestens 2, maximal 30 Personen. Gruppen bitte immer anmelden!